Am ...... ging's los... erster "richtiger" Tauchurlaub...
von Stuttgart mit kurzem Aufenthalt in Amsterdam in die Karibik. Nach
8 stündigem Flug mit KLM landeten wir kurz in Aruba um die Hälfte
der Passagiere "abzuladen", nach kurzem aussteigen, "Füsse"
vertreten und Shops ankucken dann die letzten 30 min ab nach Curacao...
Wir, das waren Anette / Matthias / Max und Andrea / Michael, wurden nach
der Landung erstmal von der Nachmittagshitze erschlagen und quälten
uns dann recht schnell von der Landebahn in den Schatten des Flughafengebäudes...
Auschecken... das dauert
Gepäck abholen... Hey... wo is mein Koffer? Tauchrucksack war da...
nur der dämliche Koffer nich... ohman, das fing ja klasse an. Nach
insgesamt 12 Std waren wir mehr oder weniger genervt und mein Koffer fehlte,
also trotzdem nochmal alles abgesucht... Kofferkuli's abgewehrt und dann
DA...; durch die Ritzen des Kofferlaufbandes konnte ich ihn neben dem
Kofferwagen stehen sehen. Is' er's? Könnte passen... Man die Jungs
ham die Ruhe gepachtet... Wir also zum Koffer-Manager
erzähl dem Jung das lang und breit in meinem English
Was macht er, er legt mir nen Lost-Luggage-Zettel hin zum ausfüllen.
HEY Du Nasenbär der steht dahinten, draussen auf dem Boden, man müßte
nur rausgehen und ihn reintragen!!!
Inzwischen war Gerlinde eingetroffen die uns vom Flughafen abholen will
und erklärt uns erstmal, das der Kerl hier "Koffer"-Manager
ist und NATÜRLICH NICHT da rausgeht und den Koffer reinträgt,
dafür gibts die Koffer-Jungs! Ahhhh ja! Die aber im Moment wohl Pause
ham oder wat weiß der Geiger was machen, wird das noch n bissi dauern
mit dem Koffer. Das is auch Karibik, sagte sie nur...
Also Koffer, Tauchgerödel und Mäxchen(3) geschnappt und raus
zum Auto, alles auf den Pickup drauf und ins Auto gequetscht... Suprise...
Suprise... Das Auto wollte nicht mehr
Die Mädels waren langsam fertig und Max wurde auch nicht lustiger,
da tot müde... Isses denn?
Gerlinde, die Frau des Tauchbasenbesitzer, rief nen Freund an und so
nach noch ner 3/4 Stunde konnten wir dann den Flughafen verlassen und
fuhren zum gemieten Appartment...
Neues Appartment in Appartmentwohnanlage, 5 min zum Stand... mmmmh sieht
verdammt nach Baustellen aus?!?! Ja also hier wird noch kräftig gebaut...
Okay noch waren wir stille, weil erschöpft und wir haben unseren
ja noch nicht gesehen. Angekommen, raus Koffer (die da waren) und Tauchgerödel
ausgeladen... an die Basis wollten wir erst morgen... genug für heute...
es war schon 18:30 und alle hatten genug.
Tja und dann kam Drama Nummer 3 für diesen Tag uuuund gottseisgedankt
das letzte für diesen Urlaub (nur wußte das ja zu dem Zeitpunkt
keiner *ggg)... Die Hütte war nicht gerade in dem hygienischen Zustand
das unsere Mädels das hinnehmen wollten. Ich versuchte zu Schlichten,
aber zu spät, es flossen Tränen bitterster Entäuschung.
Was nun, die anderen wollten hier nicht länger bleiben, mir war's
echt sch...egal... ich war müde, erschöpft und hatte die Schnauze
gestrichen voll! Kriegsrat auf dem Balkon (mit Blick auf Baustelle) war
angesagt, zu Essen und Trinken hatten wir noch nix, da wir das Auto erst
morgen abholen konnten... Andrea vergriff sich dann an der "Arzneimittel"-Cocnac-Flasche
*lach und da klingelte es und Gerlinde kam nochmal kurz vorbei, mein Koffer
wäre aufgetaucht... Hey was positives ... also ich mit Gerlinde ab
zum Flughafen-Koffer holen... nebenbei schon mal n bissi erzählt,
daß das Bungalow nich so ganz unseren Erwahrtungen entsprach. Als
wir dann zurück waren, nahm Matthias sie nochmals bei Seite und klagte
unser Leid. Einziger Urlaub im Jahr und dann das hier 2 bzw. 3 Wochen
lang...
Gerlinde versprach morgen nach was anderem unzukucken, obwohl ihre Augen
ein bisschen Unverständis zeigten ...
Nachdem alles geklärt war, wollte ich auch nochmal nen Schluck von
der Arznei... leer! ja isses denn. Die ham alles leer gesoffen *lach kein
Wunder das alles n bissi losgelöster ging 
Mit Blödeleien, den Resten (Essen und Trinken) und 1 Kerze ging
der erste karibische Abend nach ner Menge Streß zu Ende...
Bon Bini - heißt "Herzlich Willkommen" und is sogar auf
den Nummerntafeln der Autos zu lesen - und der nächste Tag hieß
uns dann wirklich herzlich willkommen! Herrlicher Morgen - alles zusammen
gepackt - gleich zu den neuen Appartments. Das sah alles schon viel besser
aus. Ein Großes Haus in einer normalen Dorf - "Julianasdorp"
ca. 15 Minuten mit'm Auto von der Basis und damit dem Strand, aber hey,
wenn interessiert das wirklich auf Curacao, da gibt es Strände noch
und nöcher - alle frei zugänglich!
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